_Waiting for a lifetime.

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Kaikoura!!

Hallihallo!!

Ich bin gestern erst von Kim und meiner Tour nach Kaikoura zurückgekommen und immer noch ein bisschen müde. Busfahren ist wirklich anstrengend. Die Tour war total kurzfristig geplant, aber wir hatten viel Spaß - trotz Regen, Sturm und winterlichen Temperaturen!
Leider ist unsere Whale Watching Tour sprichwörtlich ins Wasser gefallen und wir mussten uns für unseren Tag etwas anderes überlegen. Die Leute im Info-Center haben uns super geholfen und schon eine Viertelstunde später hatten wir ein Tagesprogramm auf die Beine gestellt und gebucht. XD


Der Ausblick auf die Berge von der Terasse unseres Backpackers'.

Wir haben eine Sightseeingtour gemacht und hatten einen furchtbar netten Führer, Rick, der uns alles genau erklärt hat. Ich konnte dann auch schon mal meine Dolmetscherfähigkeiten nutzen und vieles für Kim übersetzen.
Kaikoura (Maori: Langustenmahl) war früher einen Walfangstadt und noch immer kann man Walrippen und Töpfe, in denen der Blubber gekocht wurde, überall in der Stadt sehen. Am ganzen Strand lagen die Walkadaver. Das muss furchtbar gestunken haben!

Rick hat uns dann bei den Höhlen abgesetzt, wo wir eine "Cavetour" gemacht haben. Wieder mit supernettem Führer. Ich finde, es ist immer wieder erstaunlich, wie viel mehr man lernt, wenn man die Dinge von Leuten erklärt bekommt, die wirklich in dem Thema aufgehen. Und Frank war wirklich jemand, der diese Höhle liebt. :D Es war super interessant und man hat sich kaum getraut zu atmen, so zerbrechlich sah das alles aus!


An diesen Rillen kann man die Trockenperioden der letzten 20.000 Jahre ablesen!

Wir haben außerdem gelernt, dass wir bei einem Erdbeben in dieser Höhle sicherer wären als in jedem Gebäude oder draußen, weil die Lagen des Kalksteins, aus dem in dieser Gegend fast alles besteht, die Erschütterungen verschlucken. Als es später an diesem Tag wirklich ein Erdbeben gab, haben wir uns ein wenig zurück in die feuchte Höhle gewünscht.

Rick hat uns dann nach der Tour wieder abgeholt und zu einem Aussichtsplatz auf einem Hügel gefahren, von wo man auf beide Seiten der Halbinsel und auf die Stadt sehen konnte. Da oben war es so windig, dass wir kaum gerade stehen konnten!


Rick kann nicht nur Autofahren, sondern auch fotografieren! Kim und ich am Aussichtsplatz.

Und das Highlight des Tages war die Seelöwenkolonie am Strand, die wir dann besucht haben. Einfach nur niedlich! Ob sie nun auf der Wiese gefaulenzt oder sich im doch sehr stürmischen Wasser getümmelt haben, ich habe alles gefilmt. :D Natürlich darf man sich ihnen nicht zu sehr nähern. Es sind schließlich wilde Tiere (die ihre Ruhe haben wollen) und nicht mit denen im Loro Parque zu vergleichen. Aber sie waren von sich aus sehr neugierig und sind recht nah gekommen. Einer ist sogar auf den Parkplatz gerobbt und sich von allen Seiten fotografieren lassen. XD


Möwen als Nebenbuhler um die Aufmerksamkeit der Touristen werden nicht akzeptiert und erstmal verscheucht.

Das Wetter wurde auch immer besser und wir sind dann zurück in die Stadt gefahren um uns erstmal in einem kleinen Café etwas zu essen zu besorgen.
Am Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg gemacht um das örtliche Museum zu besuchen. Es war einfach zu kalt um draußen zu bleiben. Dank riesengroßer Aufschrift auf dem Dach haben wir es auch schnell gefunden. Es ist ein kleines, gemütliches Gebäude, dass durch zwei weitere Anbauten im Hinterhof erweitert wird und einfach alles Alte der Umgebung beschriftet und ausgestellt hat. Man konnte viele interessante Sachen über Kaikouras Walfang-Vergangenheit lernen und über den Ort selbst. Das Museum beinhaltet außerdem ein Fotoarchiv, das man benutzen kann und Kim und ich haben und erstmal alte Schul- und Familienfotos von Fremden angesehen. :D Im Hinterhof konnte man außerdem noch das alte Gefängnis der Stadt besichtigen. Einfach gruselig mit Gummizelle und alten Sicherheitshinweisen!

Leider ging der Tag auch schnell wieder vorbei und wir haben den Abend am Strand ausklingen lassen - trotz eisiger Kälte. Kaikoura ist überringes Heimat von Meeresfrüchten aller Art, die wir erstmal probiert haben. Lecker!


Ein letzter Blick auf die Berge vom Strand aus. Da war keine Wolke mehr zu sehen... :/

Und dann ging es zurück zu unserem kleinen Motel, das überringens kurz bevor gekommen waren, renoviert worden war. :D Wir konnten uns also an der wohl saubersten und schönsten Unterkunft in ganz Kaikoura erfreuen.

Es war also trotz des schlechten Wetters und der ausgefallenen Whale Watching Tour ein gelungener Aufenthalt. Kaikoura ist einfach eine schöne Stadt. ^^ Auf der Hin- und Rückreise haben wir außerdem noch einen Stopp in Christchurch gemacht. (Ich bin wirklich froh, dass Dunedin nicht so groß ist!!) Die Busfahrt war allerdings lang und furchtbar langweilig. ~__~

Heute mache ich mir aber erstmal einen ruhigen Tag und ich genieße es, lange im Bett zu bleiben und nichts machen zu müssen.

5.10.07 02:52
 


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